EU: Studie sieht mit mehr Solarenergie und Speichern niedrigere Strompreise bis 2030
Ein von SolarPower Europe vorgestelltes Modellszenario kommt für Deutschland 2030 auf 25 Prozent niedrigere Strompreise, wenn Photovoltaik und Speicher stärker ausgebaut werden.
Ein von SolarPower Europe vorgestelltes „Solar+“-Szenario kommt für Deutschland im Jahr 2030 auf 25 Prozent niedrigere Strompreise als ein zugrunde gelegtes Basisszenario. Die Modellierung stammt von Rystad Energy und verbindet einen stärkeren Photovoltaik-Ausbau mit zusätzlicher Speicherkapazität.
Europaweit stehen im Basisszenario 574 Gigawatt Photovoltaik und 116 Gigawatt Speicherleistung einer „Solar+“-Variante mit 668 Gigawatt Photovoltaik und 170 Gigawatt Speicherleistung gegenüber. Der modellierte Anteil erneuerbarer Energien steigt dadurch von 64 auf 68 Prozent.
Einordnung
Das Ergebnis ist ein Szenarienvergleich, keine Vorhersage garantierter Preisnachlässe. Es hängt von den Annahmen zu Ausbaupfaden, Speicherdauer, Brennstoffpreisen und Marktregeln ab. Die Analyse macht aber sichtbar, wie Speicher die häufige Preisbestimmung durch Gaskraftwerke reduzieren könnten.
Quelle
- pv magazine Deutschland (07.05.2026): Angebot an die europäische Politik: Klimaziele einhalten und Stromkosten senken
https://www.pv-magazine.de/2026/05/07/angebot-an-die-europaeische-politik-klimaziele-einhalten-und-stromkosten-senken/