Projekttrend: Solar+Speicher wird zur Standard-Story (2,8 GW Beispiel Saudi-Arabien)
Große PV-Deals kommen immer öfter mit BESS: Ein 2,8-GW-Solar-plus-Storage-Vorhaben in Saudi-Arabien zeigt, wohin der Markt läuft.
Wenn man wissen will, wohin sich Solar entwickelt, lohnt sich der Blick auf große Ausschreibungen: Dort wird PV immer seltener „nackt“ gebaut – und immer öfter als Paket aus Erzeugung plus Flexibilität.
PV Tech berichtet über ein Vorhaben von ACWA Power und Bapco Energies in Saudi-Arabien mit 2,8 GW Solar, das co-located mit Batteriespeichern (BESS) geplant ist.
Warum ist co-located Solar+Storage so attraktiv?
Weil Speicher genau dort hilft, wo PV im System Stress erzeugt:
- Glättung von Peaks (weniger Einspeise-Spitzen)
- Verschiebung von Energie in wertvollere Stunden
- Bessere Steuerbarkeit für Netz und Vermarktung
- Höhere „Anschluss-Wertigkeit“ am selben Netzpunkt
Einordnung
Das ist nicht nur ein „Wüsten-Case“. Der Trend gilt auch für Europa: Sobald PV-Anteile hoch sind, wird Flexibilität zur neuen Währung. Und Batteriespeicher sind die schnellste Flexibilitätsform, die sich aktuell skalieren lässt.
Quellen
- PV Tech (09.12.2025): ACWA Power and Bapco Energies build 2.8GW solar-plus-storage project, Saudi Arabia: https://www.pv-tech.org/acwa-power-bapco-energies-build-2-8gw-solar-plus-storage-project-saudi-arabia/