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Welt 30. Dezember 2025

Tech: 34,76% Tandem-Laborrekord – warum Perowskit/Silizium spannend bleibt

AIKO meldet 34,76% für eine 2-Terminal Perowskit-Silizium-Tandem-Laborzelle. Rekorde sind wichtig – aber Serienreife ist das echte Ziel.

#Technologie #Perovskit #Tandem #Wirkungsgrad #HJT #Innovation

Effizienzrekorde sind in der Solarwelt ein bisschen wie Rundenzeiten im Motorsport: Sie zeigen, was prinzipiell möglich ist – aber noch nicht, was morgen auf der Straße fährt.

pv magazine berichtet, dass AIKO einen 34,76% Wirkungsgrad für eine 2-Terminal Perowskit-Silizium-Tandem-Laborzelle (mit HJT-Bottom-Cell) gemeldet hat. Das ist bemerkenswert, weil Tandem-Zellen eine der plausibelsten „nächsten Stufen“ nach klassischem Silizium darstellen.

Was bedeutet das – und was (noch) nicht?

Bedeutet:

  • Das Effizienz-Potenzial über klassischem Silizium ist real.
  • Der Forschungs-/Industriepfad Richtung Tandem bleibt dynamisch.

Bedeutet nicht:

  • Dass wir morgen 35%-Module auf dem Dach verbauen.
  • Dass Kosten, Stabilität und Massenfertigung schon gelöst sind.

Warum lohnt es sich trotzdem, das zu verfolgen?

Weil höhere Modulwirkungsgrade bei begrenzter Fläche (Dach, Gewerbe) direkt helfen können:

  • mehr kWp pro Fläche,
  • potenziell weniger Montage-/BOS-Aufwand pro erzeugter kWh,
  • bessere Erträge in bestimmten Layouts.

Die spannende Frage für 2026+ ist: Wann kommen bankable Produkte mit überzeugender Degradation/Stabilität und Garantielogik in größerem Maßstab?


Quellen