Aus der Praxis: 2025 fragt kaum noch jemand 'brauche ich einen Speicher?' – eher 'welchen?'
Wir merken im Alltag: PV ist gesetzt. Die echte Diskussion geht um Eigenverbrauch, Lastspitzen, Wallbox, Wärmepumpe und Steuerbarkeit.
Das ist so ein Thema, das sich leise verändert hat: Vor zwei, drei Jahren war der Speicher bei vielen noch „teures Extra“. 2025 ist es eher andersrum, und ich übertreibe nicht: Die Leute kommen und sagen „PV machen wir, klar“, und dann kommt direkt die zweite Frage: Wie kriegen wir den Strom sinnvoll ins Haus, ins Auto, in die Wärmepumpe, und zwar ohne dass es später nervt.
Und ja, da spielt die Marktlage rein: Wenn mittags der Strompreis mal negativ ist, dann ist „einfach alles einspeisen“ nicht die schlauste Lebensstrategie. Das heißt nicht, dass Einspeisen tot ist, aber man plant heute anders.
Was wir deshalb bei 8Watt häufig machen:
- Lastgänge anschauen (wirklich, nicht nur schätzen)
- Verbraucher priorisieren (WP, EV, Boiler, Gewerbelast)
- Speichergröße nicht nach Bauch, sondern nach Ziel (Autarkie vs. Peak-Shaving vs. Notstrom)
- Energiemanager so einbauen, dass es später erweiterbar bleibt
Man kann das alles kompliziert machen, man kann es aber auch pragmatisch machen. Wir sind eher Team pragmatisch, aber halt sauber.
Kontext/Quellen (warum das Thema größer wurde)
- Solarspitzengesetz (BGBl. 2025 I Nr. 51): https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2025/51/VO.html